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Verteiler Unterdruckverstellung demontieren mit Bildern |
MsSuperman unregistriert
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| Verteiler Unterdruckverstellung demontieren mit Bildern |
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Da mein Kadett immer ruckt, wenn man nach dem rollen wieder gas gibt habe ich als letzt mMglichkeit noch die Unterdruckverstellung in Verdacht. Da sich die Platte nicht verschieben läßt, hab ich den Verteiler ausgebaut und mal danach geschaut.
Ausbau:
Den Motor hab ich mit einem 15er Schlüssel an der Riemenscheibe so weit gedreht bis der 1. Zylinder auf OT steht. Nase Riemenscheibe fluchtet mit Makierung Deckel. Läufer im Verteiler zeigt auf Makierung am Verteilerrand.
Nun hab ich die Halteklammer des Verteilers abgeschaubt. Der verteiler lässt sich jetzt herausziehen.
Den Verteiler dann von außen mal richtig sauber machen und dann Kondensator, Unterbrecher und Unterdrockdose abgeschraubt. Übrig bleibt BILD_1.
Um die Innerei da herauszubekommen muss man die 2 Schrauben BILD_1A rausdrehen.
Nun kann man die Platten rausholen. Die sieht dann aus wie in BILD_3.
Als nächstes wird die schwarze Klammer BILD_4 weggehebelt. Vorsicht das man die Kugel nicht verliert.
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15.04.08 18.20 |
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MsSuperman unregistriert
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Nachdem die Klammer weg ist, muss die obere Scheibe so gedreht werden, das die Nase über der Nut ist. BILD_5
Jetzt können das ober und unterteil getrennt werden. So sieht das dann aus BILD_6.
Nach ich alles sauber gemacht habe, konnte ich es wieder zusammen setzen. Bevor man aber die 2 Scheiben wieder ganz zusammendrückt BILD_7, habe ich Sprühöl BILD_8 dazwichen gesrpüht. Jetzt lassen sich die Teile wieder gut aufeinander verschieben. Schnell noch die Klammer mit der Kugel draufschieben und der Zusammenbau kann beginnen.
Die Fliehkraftverstellung hab ich getestet, indem ich die untere Welle gegen die obere gedreht habe BILD_9. Mehr hab ich da nicht gemacht.
Nun kamen die Platten wieder in den Verteiler rein. Unterdruckdose montiert. Unterbrecher eingebaut und eingestellt.
Bevor der Verteiler wieder in den Motor kam hab ich die Welle noch gut mit Motoröl eingeölt. Die Welle des Verteilers so drehen, das der Finger auf die Stellschraube des unterbrechers zeigt. Dann Verteiler rein schieben. Die Welle verdreht sich beim Reinschieben so, das der Finger jetzt wieder auf die Makierung am Verteilerrand zeigt.
Motor starten, warm fahren und Zündzeitpunkt einstellen.
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15.04.08 18.30 |
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MsSuperman unregistriert
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Sollte hier irgendwas falsch gewesen sein, dann bitte verbessern. War mein erstes mal das ich ein Verteiler ausgebaut habe. Hab eigentlich nur gedacht, das es mal gut wäre ein paar Bilder einzustellen wie es da drin aussieht.
Der Grund warum sich meine Platte nicht verstellt hat, lag daran das die Schraube des Unterbrechers zu dick war. Ich musste an der unteren Platte den Schlitz etwas vergrößern BILD_6a.
Die Platte ist jetzt wieder schön drehbar. Wenn ich mit dem Mund unterdruck erzeuge hat die Platte sich verstellt.
Doch leider ist das kurze Verschlucken immer noch da, wenn man nach dem Rollen wieder Gas gibt.
Muss die Unterduckdose die Platte halten, wenn ich die Platte per Hand drehe und dann vorne den Anschluss zuhalte? Das macht sie nämlich nicht.
MFG
Marco
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15.04.08 18.37 |
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Kurt
Dabei seit: 01.03.07
Herkunft: Österreich
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Muss die Unterduckdose die Platte halten, wenn ich die Platte per Hand drehe und dann vorne den Anschluss zuhalte? Das macht sie nämlich nicht.
Hallo Marco - genau das ist der Grund den ich schon so oft hier im Forum erwähnt habe.
Die Verdrehung der Platte muß anhalten denn nur dann ist die Dose wirklich dicht!!!.
Wenn die Platte wieder nachlässt wenn du den Schlauch nach dem ansaugen zuhältst ist die Membran drinnen fürn
D.h. mit anderen Worten das nicht nur die Lastabhängige Zündverstellung nicht richtig funzt sondern der Vergaser über die def. Membran auch Falschluft zieht und somit noch dazu das Gemisch abmagert.
Beides zusammen im Zusammenspiel mit richtig funkt. Vergaser und korr. Zündung ergeben dann den optimalen Motorlauf und Ansprechverhalten.
Verteilerresto: alle Achtung fürs erste mal sehr gut gemacht !
__________________ ...nichts ist tot bevor es nicht vergraben ist!
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17.04.08 07.12 |
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Gert Bijvank
leu oet twente, leuke leu

Dabei seit: 06.05.04
Herkunft: Enschede Holland
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Ich denke Marco und Kurt reden über 2 unterschiedliche Proben?
Marco:
Muss die Unterduckdose die Platte halten, wenn ich die Platte per Hand drehe und dann vorne den Anschluss zuhalte
Kurt:
Wenn die Platte wieder nachlässt wenn du den Schlauch nach dem ansaugen zuhältst
Ich würde es testen wie Kurt es beschreibt; ob es auch funktioniert wenn ich die Platte per Hand verdrehe?
Bekomme ich dann genügend unterdruck zum halten wenn ich nachdem den Anschluss zuhalte?
__________________ Gert
Olympia A 1.1SR 1969 Farbe L230 (silberblaumet.) und Kunstleder Dach
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17.04.08 07.45 |
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Kurt
Dabei seit: 01.03.07
Herkunft: Österreich
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Ja der Unterdruck reicht man kann es auch so testen wie Marco es gemacht hat die Platte geht dann ein Stück weiter zurück aber sie sollte keinesfalls in die Ruhestellung gehen.
Just for Info......
__________________ ...nichts ist tot bevor es nicht vergraben ist!
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17.04.08 08.03 |
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MsSuperman unregistriert
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Ich mache es so:
Verdreh die Platte bis Anschlag per Hand. Halte diese dort und drück mit dem Finger den Anschluß der Dose zu. Lass ich jetzt die Platte gehen dreht sie sich zurück. Beim wegnehmen des Fingers merkt man aber durch ein kleines zischen, das Luft in die Dose eingesaugt wird.
Aber ich starte dann auch mal in der passenden Rubrik nach einer guten Unterdruckdose.
Gruß Marco
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17.04.08 12.31 |
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Kurt
Dabei seit: 01.03.07
Herkunft: Österreich
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| RE: Verteiler Unterdruckverstellung demontieren mit Bildern |
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Auch bei den späteren Motoren von Opel wurde diese gerne übersehen das sie nicht mehr ganz dicht ist.
Das macht viel aus für den Motorlauf und sie wird gerne übersehen.
Also nochmal wenn ihr z.B. mit einem Schlauch und einer Unterdruckpumpe (oder wem nicht graust am Schlauch saugen :puuk
und den schlauch dann zuhaltet muß die Platte stehen bleiben.
Wen die Membran nicht ganz dicht ist spürt ihr zwar ein zischen und die Platte lässt sich auch durchs ansaugen verdrehen aber im Echtbetrieb geht durch das Loch in der Membran Luft verloren und die Platte wird nicht ganz oder nur teilweise verdreht was fürs plötzliche Gasgeben und die Mehrmenge Sprit die der Motor bekommt unheimlich wichtig ist.
Dann muß nämlich der Verteiler den Zündzeitpunkt Lastabhängig vorverstellen um das berühmte Verschlucken weitgehenst zu vermeiden.
Das Verschlucken kommt meistens von einer übermenge an Gemisch im Brennraum das nicht oder nur schwach gezündet wird.
Dose ok,
besserer Motorlauf, besseres Übergangsverhalten, schnelles Anspechen, weniger Verbrauch und natürlich auch bessere Abgase
__________________ ...nichts ist tot bevor es nicht vergraben ist!
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18.04.08 07.55 |
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